Forschungsprojekt

Traum(REM)-Schlaf-Verhaltensstörung

Die Traum(REM)-Schlaf-Verhaltensstörung ist eine Erkrankung, die durch ein Ausbleiben des typischen Erschlaffens der Muskulatur während des Schlafes gekennzeichnet ist.  In der Folge werden Trauminhalte tatsächlich ausagiert und es kommt zu nächtlichen Bewegungen der Gliedmaßen (z.B. „Kämpfen“, im Bett aufrichten, Umherkrabbeln), einer Ausführung bestimmter Gesten oder Bewegungsabläufe, die im Schlaf keinen Sinn machen (z.B. salutieren) und/oder verbalen Äußerungen, wie Sprechen, Schreien, Schimpfen oder Lachen. Die Träume werden dabei von den Betroffenen häufig als sehr lebhaft oder sogar erschreckend empfunden.

Bisherige Untersuchungen haben ergeben, dass Patienten mit einer solchen Schlafstörung ein erhöhtes Risiko haben, im weiteren Verlauf eine chronisch neurodegenerative Erkrankung wie beispielsweise ein Parkinson-Syndrom zu entwickeln. Ziel der derzeit laufenden Langzeitstudie der Arbeitsgruppe Bildgebung bei neurodegenerativen Erkrankungen ist es deshalb, die weitere Entwicklung Betroffener über mehrere Jahre hinweg zu beobachten, um zu untersuchen, inwiefern sich das Krankheitsbild gegebenenfalls im zeitlichen Verlauf verändert. 

Studie zur REM-Schlaf-Verhaltensstörung

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