Neurogene Schluckstörung bei neurodegenerativen Erkrankungen

Neurogene Dysphagien stellen sowohl beim ischämischen Schlaganfall als auch bei neurodegenerativen Erkrankungen einen relevanten Morbiditäts- und Mortalitätsrisikofaktor dar. Im Gegensatz zur neurogenen Dysphagie beim ischämischen Schlaganfall ist über die Pathophysiologie, Klinik und Therapie neurogener Dysphagien sehr wenig bekannt. Am Beipiel der neurogenen Dysphagie, u.a. beim M. Huntington, sollen hierzu Erkenntnisse zu Prävalenz und Klinik sowie apparativen Befunden in FEES und VFSS erhoben werden. Diese werden dann in Beziehung zu neuronalen Korrelaten auf funktioneller und struktureller Basis gesetzt. Das Projekt ist in der Durchführungssphase und wird in Kooperation mit der AG Reetz durchgeführt (Link hier). 

Ein zweites Projekt untersucht den Einfluss der Tiefen Hirnstimulation beim idiopathischen Parkinson auf dysphagische Symptome, die neben den (häufigeren) dysarthrischen Symptomen deutlich schlechter untersucht sind. Das Projekt ist in der Durchführungsphase.

Weitere Projekte untersuchen epidemiologische Aspekte der neurogenen Dysphagie beim Schlaganfall sowie in geriatrischen Populationen.

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