Neuroplastizität und Rehabilitation aphasischer Störungen

Wir untersuchen anhand bildgebender und klinischer Marker, was die Prädiktoren einer erfolgreichen Therapie der schlaganfallbedingten Aphasie im Rahmen der intensivierten "Aachener Aphasiebehandlung" sind. Erste Ergebnisse deuten auf einen Einfluß gestörter funktioneller "Resting-State"-Konnektivität der rechten Hemisphäre hin. Welche Rolle die Integrität kortikaler Faserbahnen auch abseits der eigentlichen ischämischen Läsion (zum Beipiel der kontraläsionalen Seite) spielt, wird derzeit untersucht. Das Projekt ist in der Auswertungsphase.

Ein zweites Projekt wird die Auswirkungen der Aphasietherapie auf verschiedene MR-bildgebende Korrelate neuronaler Struktur und Aktivität untersuchen. Dieses Projekt ist tritt demnächst in die Durchführungsphase ein.

Ein weiteres Projekt wird sich mit dem Einfluss nichtinvasiver Hirnstimulationsmethoden auf den Therapieerfolg bei bestimmten Störungsbildern sowie dessen neuronaler Korrelate befassen. Dieses Projekt befindet sich in der fortgeschrittenen Planungsphase und beginnt demnächst.

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